Bullenfalle schnappt gnadenlos zu: US-Kapital würgt die DAX-Rallye brutal ab!
Ein zermürbendes Katz-und-Maus-Spiel auf dem Frankfurter Parkett! Wer im aktuellen Umfeld keine blitzschnellen Intraday-Bewegungen handelt, ist wahrlich nicht zu beneiden. Am Dienstag täuschte der deutsche Leitindex noch eine fulminante Flucht nach vorne an, nur um sich am Nachmittag die Butter wieder komplett vom Brot nehmen zu lassen. War das bereits die viel zitierte, brandgefährliche Bullenfalle? Kaum mischte das große US-Kapital im Handel mit, wurde die Aufwärtsbewegung rigoros abgewürgt. Zum offiziellen Xetra-Schluss rettete sich der DAX zwar noch mit einem hauchdünnen Plus von 0,38 Prozent bei 24.400,65 Punkten über die Ziellinie, doch der nachbörsliche Handel kannte sofort wieder nur eine einzige, brutale Richtung: steil nach unten!
Kriegs-Panik und Öl-Notstand: Merck zündet den 120-Euro-Turbo!
Zunächst feierte der Markt noch die zögerliche Haltung des US-Präsidenten bezüglich des drohenden Militärschlags gegen den Iran. Doch die toxische Ernüchterung folgte prompt am späten Nachmittag: Ein offizieller Kommentar stellte klar, dass der Angriff lediglich um zwei bis drei Tage aufgeschoben sei! Erschwerend kommt hinzu, dass sich die NATO unter dem massiven Druck der immer knapper werdenden Ölreserven in Europa zusehends einem US-Einsatz annähert. Diese hochexplosive Gemengelage fegte die Gewinne umgehend vom Tisch. Inmitten dieses Chaos glänzte immerhin Merck KGaA mit einem brillanten Plus von 2,5 Prozent. Auch Zalando und E.ON (jeweils +1,3 Prozent) trotzten dem Abwärtsdruck. Die Merck-Aktie kratzt nun aggressiv an der 120-Euro-Marke und nimmt mit diesem gewaltigen Momentum das Vorkrisen-Niveau von Anfang März bei 128 Euro ins Visier!
Tödliches Chart-Signal: Reißt der „Shooting Star“ den DAX in den Abgrund?
Da fundamentale Wirtschaftsnachrichten aktuell absolute Mangelware sind, bleiben die Finanzmärkte den geopolitischen Schockwellen und dem völlig entfesselten Ölpreis schutzlos ausgeliefert. Charttechnisch schrillen nun sämtliche Alarmglocken: Der Dienstag hinterlässt einen lupenreinen „Shooting Star“ – ein glasklares, hochgradig gefährliches Verkaufssignal in der Candlestick-Analyse! Alles entscheidet sich jetzt an der kritischen Unterstützung bei 24.150 Punkten. Wenn diese letzte Bastion den Bären nicht standhält, droht ein sofortiger, unkontrollierter Absturz unter die magische 24.000-Punkte-Marke. Der nächste rettende Boden wartet dann erst wieder tief im charttechnischen Keller bei 23.700 Punkten!
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